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Längsriss sorgt für Wasserunterbrechung

Geithainer Haushalte am Sonntag über Stunden ohne Wasser / Aufwendige Reparatur des Schadens im Bereich der Grimmaischen Straße 4 / Bundesstraße bleibt noch gesperrt

Der Rohrschaden in der Grimmaischen Straße 4 in Geithain vom Sonntagmorgen ist behoben. Alle Kunden des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain (VVGG) haben wieder Wasser. Dennoch: Die Bundesstraße ist voraussichtlich bis Ende der Woche gesperrt, weil noch ein defekter Schieber ersetzt werden muss.

Falk Heinig erreichten am Sonntagmorgen ab 7 Uhr auf seinem Bereitschaftstelefon Hunderte Anrufe. “Eine 150er Leitung in der Bundesstraße war gerissen. Gegen 8.30 Uhr haben wir das Wasser abgestellt”, informiert der Gruppenleiter bei der Veolia Wasser Deutschland GmbH, dem Betriebsführer des VVGG. In der Zwischenzeit hatten rund 300 Kubikmeter Wasser die Straße knöcheltief unter Wasser gesetzt. Gegen 11 Uhr waren die Mitarbeiter der Tiefbaufirma Erdmann Bau Mügeln in Geithain eingetroffen und begannen, die Leitung freizuschachten.

“Die Versorgungsleitung war circa sechs Meter aufgerissen. Da keine äußeren Einflüsse zu erkennen waren, gehen wir davon aus, dass die Ursache für den Rohrschaden in der altersbedingten Materialermüdung liegt”, schildert Falk Heinig. Die Leitung aus Asbestzement ist circa 50 Jahre alt.

Die Arbeiten konnten am späten Sonntagabend erfolgreich abgeschlossen waren, so dass auch die circa 150 Bewohner der Häuser rund um die Rohrbruchstelle wieder Trinkwasser aus der Leitung hatten. Sie waren tagsüber mit Trinkwasser in Fünf-Liter-Kanister versorgt worden, Brauchwasser lieferten die Wasserwagen.

Während am Sonntag das Notwendige getan wurde, ersetzten die Veolia-Mitarbeiter am Montagvormittag in dem Bereich ein weiteres rund sechs Meter langes Rohrstück, das ebenfalls beschädigt gewesen ist. Erneut musste die Trinkwasserversorgung für kurze Zeit unterbrochen werden.

Falk Heinig ist dankbar, dass sich die Anwohner sehr verständnisvoll verhalten hätten. Gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen sei es eine Herausforderung, stundenlang ohne Wasser auskommen zu müssen. Stellenweise kam das Trinkwasser bei den Kunden, zum Beispiel in Ottenhain, mit leichter Braunfärbung aus dem Wasserhahn. Dies sei, so der Veolia-Gruppenleiter, allerdings nicht gesundheitsgefährdend. Infolge des Rohrbruchs hätten sich im Netz vermutlich Inkrustationen gelöst. Das Gesundheitsamt sei informiert. Mittlerweile sei das Wasser aber wieder klar.

Die Verkehrsteilnehmer müssen sich noch einige Tage in Geduld üben, denn die Bundesstraße bleibt vorerst gesperrt. Ein Schieber, der bei den Arbeiten kaputt gegangen ist, muss noch ersetzt werden.

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